Inosanto-Kali

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Die Selbstverteidigung mit Hieb- und Stichwaffen ist so alt wie die menschliche Zivilisation. Schon lange bevor die ersten Metalle verarbeitet werden konnten, verwendete der Mensch Stöcke, Knüppel oder große Knochen als Schlagwaffen. Gegenstände steigern die Kampfkraft mit einem Mal um ein Vielfaches. Der existentielle Vorteil trieb über Jahrtausende die Entwicklung und Verfeinerung der Schlag- und Schneidwaffen und deren effektive Handhabung voran. Erst mit der Erfindung der Schusswaffen wurde dieser Fortschritt mehr oder weniger zum Stillstand gebracht.

In den gegenwärtigen europäischen Gesellschaften hat die Selbstverteidigung mittels Schlagwaffen einen neuen Stellenwert erhalten. Durch Waffengebrauch kann der Nachteile an Körperkraft und -masse zwar sehr einfach ausgeglichen werden, aber er unterliegt auch strengen Gesetzen. Unter dem prägenden Einfluss von Bruce Lee entwickelten Generationen von fähigen Kali-Kämpfern aus einem philippinischen Kampfstil eine moderne Waffenkampfkunst, die den Erfordernissen einer wirksamen Selbstverteidigungsmethode in einer westlichen Gesellschaft voll und ganz gerecht wird.

Kali ist heute zusammen mit Arnis und Escrima ein Überbegriff der philippinischen Kampfkünste. Ziel ist das Erlernen des Kampfes mit Hieb- und Stichwaffen aller Art. Als Trainingsgerät benutzt man zunächsteinen ca. 70 cm langen Rattan-Stock. Inosanto war Freund und Schüler Bruce Lee's und wesentlich an der Entwicklung des Jeet Kune Do beteiligt.

Udo Müller wiederum ist ein Schüler Inosantos und heutiger Cheftrainer der einzigen von Inosanto anerkannten Organisation im deutschsprachigen Raum.

Kali ist eine fesselnde Kampfkunst die auch immer mehr Frauen schnell begeistert. Die erlernten Prinzipien sind im Alltag leicht umsetzbar. So können in einer Gefahrensituation Gegenstände aller Art zu einer effektiven Waffe werden. Die Kampfprinzipien des Kali sind mit denen des Wing Chun/Systema identisch.